Die Bergmoser + Höller Stiftung vergibt seit acht Jahren einen Verkündigungspreis. Eine Bewerbung mit der Vorstellung der Arbeit die im Kinderhaus getan wird, wurde vom Auswahlgremium offensichtlich mit viel Interesse gelesen. Der Lebenswasser e.V. bekam deswegen den 2. Preis, der mit 3.000,00 € dotiert ist. Die Bergmoser + Höller Stiftung zeigte mit der diesjährigen Preisverleihung sehr deutlich, dass Verkündigung sehr viel mehr ist als die auslegende Predigt im Gottesdienst. Den 1. Preis bekam dieses Jahr das ökumenische Projekt „Gebet.Zeit“ in der Klosterruine Hirsau, der 3. Preis ging an das Projekt Kirchenmobil St. Mary’s aus Obernkirchen (eine mobile Kirche, die dort zum Gespräch einlädt, wo Kirche oft fehlt). Gemeinsames beten, sozial-missionarische Arbeit und zuhören – jeweils in vorbildhafter Weise – einen Verkündigungspreis zu verleihen, zeugt von Weitblick.

Als Lebenswasser e.V. können wir uns neben den finanziellen Mitteln auch über die Würdigung freuen, die mit diesem Preis einhergeht. Die Bergmoser + Höller Stiftung, Menschen die von außen drauf schauen, haben unsere Arbeit kennen gelernt und sich entschieden sie zu würdigen. Das ist eine Anerkennung und Wertschätzung unserer Arbeit. Diese Arbeit, die langfristig und mit viel Aufwand und Herzblut getan wird, bekommt von Geschwistern, die nie vorher davon gehört haben das Prädikat: Verkündigung. Für alles was noch vor uns liegt, kann das Mut machen.

Andreas Eimecke, Pfr. Johannes Heinrich und Stefanie Oberender holen für den Lebenswasser e.V. den zweiten Preis für das Kinderhaus Sonneberg.

Text: Johannes Heinrich

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